Mit der zunehmenden Bebauung und dem Rückgang der Mitgliederzahlen sah sich der Verein neuen Herausforderungen gegenübergestellt.
Bereits 1969 gab es Pläne, eine neue Schiessanlage auf dem Gelände des Schiessplatzes Eichwald zu errichten. Die zuständigen Stellen von Militär und Kanton hatten ihre Zustimmung bereits erteilt, und zahlreiche Mitglieder des Schützenbundes sowie der Helvetia Oberzeihen hatten ihre Unterstützung für die Bauarbeiten zugesagt. Doch das Projekt scheiterte aufgrund von Einsprachen. Diese schwierige Zeit war geprägt von stagnierenden Mitgliederzahlen und einem allmählichen Rückgang der Teilnahme an Schiessanlässen.
1990 wagten wir einen entscheidenden Schritt: Wir schlossen uns der regionalen Schiessanlage Talmatte an. Dieser Neustart brachte neuen Schwung – mit steigender Beteiligung und bemerkenswerten sportlichen Erfolgen.
Bereits 1993 erzielten wir beim Bezirksverbandsschiessen in der Talmatte den dritten Rang und holten nach 25 Jahren erneut einen goldenen Lorbeerkranz nach Oberzeihen.
1997 feierten wir unser 75-jähriges Jubiläum in würdigem Rahmen. Besonders bewegend war die Teilnahme der beiden Gründungsmitglieder Eduard Deiss und Pius Riner sowie der ehemaligen Schützenmutter vom Ochsen, Lini Herde.
In den darauffolgenden 25 Jahren nahmen wir an zahlreichen eidgenössischen, kantonalen und Bezirksverbandsschiessen sowie an weiteren Anlässen teil. Dabei durften wir immer wieder silberne und goldene Lorbeerkränze mit nach Hause nehmen. Diese Erfolge wurden mit vielen unvergesslichen Festen gebührend gefeiert.